Die Regierung fährt mit ihrem festgelegten Richtwert von maximal 35.000 zugelassenen Asylanträgen für dieses Jahr auf gutem Kurs. Die vorläufige Statistik für die ersten beiden Monate zeigt, dass die Asylanträge in Österreich um mehr als die Hälfte gesunken sind.

So sind im Jänner und Februar insgesamt 4.302 Ansuchen gestellt worden – im Vorjahr waren es noch 11.088 Asylanträge. Das ist ein Rückgang von 61,2 Prozent.

Mehr Männer als Frauen

Nach wie vor sind es immer noch mehr Männer als Frauen, die Asylanträge stellen. Dieses Jahr ist der Anteil an männlichen Antragsteller fast doppelt so hoch als der Anteil der weiblichen Antragsteller. Vorläufige Zahlen belaufen sich auf 2.735 männliche (63 Prozent) und 1.567 weibliche Asylwerber (36 Prozent).

Die meisten Antragsteller kommen aus Syrien

Die antragsstärkste Herkunftsnation ist wieder Syrien mit mehr als 1.200 Ansuchen. Auf Platz zwei folgen Bürger Afghanistans und dahinter Pakistanis.

Mit Stichtag 28. Februar wurden unabhängig vom Asylantragsdatum 3.774 Personen zum Verfahren zugelassen.  Keinen einzigen positiven Asylbescheid gibt es nach wie vor für Asylwerber aus Pakistan, Nigeria, Algerien und Marokko. Und das obwohl die beiden ersteren auf Platz drei und Platz vier der antragsstärksten Herkunftsländer liegen.

Bei Syrern wurde der Antrag bislang zu 97 Prozent positiv entschieden, bei Afghanen nur zu 22 Prozent. Relativ gute Anerkennungschancen haben auch Russen, Iraner und Iraker.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*