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Studie: Österreicher schlucken 245 Tonnen Schmerzmittel im Jahr

Laut einer Studie des Umweltbundesamts ist der Verbrauch von Schmerzmitteln in den vergangenen 20 Jahren um 50 Prozent gestiegen

Wien – Dem Österreicher ist der Schmerz nicht fremd: Knapp 40 Prozent der Bevölkerung klagen über wiederkehrende Beschwerden im Nacken oder Rücken, der Kopf schmerzt etwa jeden Zweiten regelmäßig.

Das dürfte sich auch am steigenden Verbrauch von Arzneimitteln zeigen. Derzeit sind es mehr als zwei Tonnen täglich, wie es in einer Studie des Umweltbundesamts heißt.

In Österreich sind mehr als 13.000 verschiedene Medikamente zugelassen, auch die Palette der enthaltenen Wirkstoffe wird immer größer. Das lässt sich durch Umweltanalysen nachweisen: Mittlerweile sind die Inhaltsstoffe von Arzneimitteln in Abwässern, Flüssen und Seen, aber auch im Grund- und Trinkwasser sowie im Boden, Klärschlamm und Kompost in ganz Österreich zu finden, schreiben die Studienautoren.

Was die Österreicher schlucken

Beinahe jedes dritte geschluckte Medikament (30 Prozent) ist ein Schmerzmittel, gefolgt von Antidiabetika mit mehr als 18 Prozent und Psychopharmaka mit knapp 14 Prozent. Antibiotika landen mit einem Anteil von neun Prozent auf Platz vier. Insgesamt verbrauchten die Österreicher im Jahr 2014 mehr als 805 Tonnen Medikamente.

Was die Forscher noch betonen: 2014 wurden knapp 245 Tonnen an Schmerzmitteln, Entzündungshemmern und Antirheumatika verschrieben. Das bedeutet ein Anstieg um 50 Prozent seit 1997. Antidiabetika kamen 2014 auf knapp 147 Tonnen. Metformin war mit mehr als 141,5 Tonnen der verbrauchsstärkste zugelassene Wirkstoff, sein Einsatz ist seit 1997 um 400 Prozent gestiegen.

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Psychopharmaka, Antiepileptika und Mittel zur Behandlung des Nervensystems (Nootropika) rangieren mit einem Verbrauch von 110 Tonnen an dritter Stelle der Statistik. Am häufigsten eingenommen wurde hier der pflanzliche Wirkstoff Passiflora incarnata (Passionsblumenkraut) mit knapp 27 Tonnen. Die Gruppe der Antibiotika liegt mit 68,5 Tonnen an vierter Stelle und hat seit 1997 um knapp 40 Prozent zugelegt.

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Medikamente nicht infrage gestellt

Um die Versorgung von chronischen Schmerzpatienten sei es in Österreich schlecht bestellt: Schmerzambulanzen werden geschlossen, die Wartezeiten für Magnetresonanz-Untersuchungen bei Gelenksproblemen dauern zu lange, in ganz Österreich gebe es nur 20 Kassen-Rheumatologen, wie die Österreichische Schmerzgesellschaft Anfang des Jahres kritisierte. Das könnte auch den zunehmenden Verbrauch von Schmerzmitteln erklären.

„Mit unserer Studie möchten wir keineswegs den Einsatz von Arzneimitteln infrage stellen. Wir machen allerdings darauf aufmerksam, dass wir sie bereits in der Umwelt finden“, betont Gundi Lorbeer, Leiterin der Prüfstelle im Umweltbundesamt.

„Unser Lebensstil hinterlässt Spuren in der Umwelt. In kommunalen Abwässern werden sehr viele Arzneimittelwirkstoffe nachgewiesen – die gemessenen Konzentrationen spiegeln die Verbrauchsstatistik wider“, ergänzt Manfred Clara, Experte für Oberflächengewässer im Umweltbundesamt.

Nicht nur die hohen Verbrauchsmengen machen der Umwelt zu schaffen, oft sind es auch die Eigenschaften der Wirkstoffe, schreiben die Studienautoren. Viele von ihnen seien langlebig, wasserlöslich und mobil und können dadurch zum Problem werden. Das gilt auch für Arzneimittel in der Veterinärmedizin. „Wir raten zu einem sorgsamen Umgang mit Arzneimitteln, vor allem bei der Entsorgung. Medikamente gehören nicht in den Abfall, sondern zurück in die Apotheke oder zu Problemstoffsammelstellen“, meint Lorbeer. (red, 24.8.2016) Details zur Studie Das Umweltbundesamt hat für die Untersuchung auf die Erhebung des Arzneimittelverbrauchs durch das Institut für medizinische Statistik aus dem Jahr 2014 zurückgegriffen. Insgesamt wurden 24 Medikamentengruppen und ihre Entwicklung seit 1997, dem Jahr der letzten umfassenden Analyse durch das Umweltbundesamt, erhoben. – derstandard.at/2000043269190/Studie-Oesterreicher-schlucken-245-Tonnen-Schmerzmittel-im-Jahr

Tipps und Tricks fürs Erstellen von Charts in Datawrapper

Im Zuge der heurigen Lehrveranstaltung Datenjournalismus an der FH Wien sind ein paar spezielle Fragen beim Umgang mit Datawrapper aufgetaucht.
Eine wichtige Ressource, um mehr über die vielfältigen Möglichkeiten in Datawrapper zu lernen, ist die Datawrapper Academy mit sehr detaillierten Tutorials für die verschiedenen Charttypen.

Hier noch einige Antworten auf konkrete Fragen aus der LV:

(1) Angabe des Prozentwerts bei allen Werten eines Balkendiagramms

Die Ausgangssituation ist dieses Chart:

Der verständliche Wunsch ist es, hinter jeden Wert das Prozentzeichen zu setzen, um deutlicher zu machen, dass keine absoluten Werte sondern Prozentwerte vorliegen.

Variante 1

Die einfachste und schnellste Variante ist das Hinzufügen eines entsprechenden Suffix – dazu in der Datensicht unter „Prüfen und Beschreiben“ die Datenspalte auswählen und das Prozentzeichen hinzufügen:

Datawrapper Präfix und Suffix

 

Variante 2

Variante 2 nutzt über den Tab „Visualisieren“ unter „Beschriftung“ die Möglichkeit, ein individuelles Zahlenformat anzugeben.

Balkendiagramm mit numeral.js Custom Angabe

Neben einigen vordefinierten Optionen kann auch „custom“ gewählt werden, und ein eigenes Numeral.js Format eingegeben werden. Numeral.js ist eine Javascript Bibliothek zur Steuerung der Ausgabe von Zahlen. Auf der Numeral.js Seite sieht man unter „percentages“ folgende Beispiele:

Numeral.js percentages table

Wichtig ist hier zu erkennen, dass als Werte für die Prozente der mathematische Wert erwartet wird (obige Spalte „Number“) – also ein Wert kleiner 1. Damit ist klar, dass die Werte anders angegeben werden müssen – in unserem Beispiel muss also statt „71“ oder „49“ neu „0,71“ oder „0,49“ eingegeben werden.

Für kleine Datensätze kann eine solche Änderung sehr schnell direkt in Datawrapper unter „Prüfen & Beschreiben“ erledigt werden (für größere Datensätze natürlich schneller in der Tabellenkalkulation):

 

Datawrapper Werte ändern

Das orange Eckerl in der Zelle der Prozentwerte zeigt an, dass die Daten in Datawrapper verändert wurden (mit dem Button „Änderungen zurücksetzen“ bekommt man wieder die Originaldaten).

Mit diesen Daten ist jetzt die gewünschte Visualisierung möglich – im Zahlenformat „custom“ gibt man „0 %“ an und erhält das gewünschte Ergebnis.

 

Das überarbeitete Chart über beide Versionen (unter „Darstellung“ noch eine individuelle Farbgebung der einzelnen Balken, „dickere Balken“ und „Zeilen mit gepunkteter Linie abgrenzen“ gewählt):

 

(2) Anzeigen des Tooltips bei einer Symbol-Karte

Ein Wunsch aus der LV war, bei einer Symbol-Karte die Tooltips automatisch und anzuzeigen. Leider ist das mit Datawrapper nicht möglich (es leuchtet auch ein, dass das nicht sinnvoll umsetzbar wäre – es können viele Punkte sehr nahe beieinander liegen + die Tooltips würden sich zwangsläufig überlappen).

Dieses Video aus der Datawrapper Academy beschreibt sehr schön das Erstellen einer Symbol-Karte:

 

(3) Deaktivieren von Ländern ohne Werte in einer Chloroplethen-Karte

Um in einer Chloroplethen-Karte bei Ländern ohne Werte keinen Tooltip zu erhalten, muss man darauf achten, dass keine Datenzeilen der Länder ohne Werte vorhanden sind. D.h. man trägt nicht händisch die Werte bei den vorgegebenen Ländern ein, sondern lädt einen Datensatz hoch, der nur die Länder enthält, wo Daten vorhanden sind.

Hier ein Screenshot, wie es nicht sein sollte:

Chloropleth map in Datawrapper

Der fehlenden Datenwert bei Brasilien führt zum Tooltip „null“.

Wenn keine leeren Länderzeilen vorhanden sind, dann wird auch kein Tooltip angezeigt, lediglich die Konturen aller Länder sind immer da:

NIKI R. (nicht Rene A.): Real-Stars heiß auf „El Clásico“

Generated by IJG JPEG Library

Bevor es am kommenden Samstag zum berühmten „El Clasico“ zwischen Real Madrid und FC Barcelona kommt, sind die Spieler von Real Madrid schon heiß auf das Derby gegen den Erzrivalen. Auch sind Raphale Varane und Cristiano Ronaldo wieder voll einsatzfähig für das anstehende Wochenende.

Zum insgesamt 233. Mal treffen am kommenden Samstag (03. Dezember) Real Madrid und der FC Barcelona zum berühmten „El Clasico“ aufeinander. Ein paar Statistiken zum wohl berühmtesten Derby der Welt:

  • Insgesamt fielen 770 Tore in den bisherigen 232 Partien (391 für Real, 379 für Barcelona)
  • Das erste Aufeinandertreffen fand am 13. Mai 1902 statt
  • Die meisten Clasico-Tore erzielte Lionel Messi (21), Ronaldo traf bislang 16-mal. Lionel Messi erzielte ebenfalls die meisten Torvorlagen (13)

„Wir gehen in sehr guter Form in das Spiel“

Die Real-Spieler Lucas Vasquez und Nacho Vidal sind bereits in voller Vorfreude auf das Derby: „Wir gehen in sehr guter Form in das Spiel. Wir sind Tabellenführer und in sehr guter Verfassung. Wir sind sehr zuversichtlich und wollen unbedingt die drei Punkte mitnehmen“ sagte Vasquez.

Nacho Vidal ist ebenfalls äußerst zuversichtlich, dass Real das Spiel gewinnen wird: „Wir sind in guter Verfassung. Wir fühlen uns gestärkt in den Spielen, haben einen guten Lauf und es ist schon lange her, dass wir das letzte Mal verloren haben. Wir sehen zuversichtlich auf das kommende Spiel und wollen eine gute Leistung zeigen. Wenn wir das Spiel gewinnen, wäre das ein deutliches Zeichen.“

Pünktlich zum Clasico sind auch Raphale Varane und Cristiano Ronaldo wieder fit. Varane verletzte sich im Champions League-Spiel gegen Sporting Lissabon vergangene Woche, als er einen Schlag auf sein ohnehin lädiertes rechtes Knie bekam. Am Montag konnte der Franzose allerdings wieder voll ins Mannschaftstraining einsteigen und steht Trainer Zinedine Zidane am Wochenende wieder voll zur Verfügung.

Ebenso steht Cristiano Ronaldo im Aufgebot der „Königlichen“. Spanische Medien hatten nach dem 2:1-Sieg gegen Sporting Gijion am Wochenende berichtet, der Portugiese hätte sich eine Muskelverletzung zugezogen. Allerdings trainierte er bereits wieder mit der Mannschaft und scheint keine schlimmere Blessur erlitten zu haben.

Verwirrende Statistiken

Doch auch wenn Lionel Messi in den prestigeträchtigen Duellen insgesamt mehr Tore erzielen konnte, zeigte sich der 31-jährige Ronaldo in den letzten Jahren erfolgreicher als sein argentinischer Rivale vom FC Barcelona.

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WOHNEN IN WIEN

Erster Wiener Wohnungsmarktbericht 2016

Im Frühjahr 2016 brachten die beiden Unternehmen BUWOG Group und EHL Immobilien zum vierten Mal den „Ersten Wiener Wohnungsmarkbericht 2016“ heraus. Was den Bericht so einzigartig macht ist, dass es sich bei allen angegebenen Preisen um tatsächliche erzielte Kaufpreise und nicht um Angebotspreise handelt. Der Bericht behandelt alle 23 Wiener Bezirke ausführlich und informiert ausgiebig. Daten sind von der Statistik Austria erhoben worden. Den 75 Seiten langen Bericht kann man sich als PDF downloaden.

Zu Beginn des Berichtes findet man eine demographische Analyse von Wien. Prognosen wie jene von beispielsweise 2 Millionen Einwohner bis 2023 finden hier ihren Platz.

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Jeder Bezirk wird genauestens in 2 Seiten behandelt. Dabei wird eine kurze Zusammenfassung der wichtigsten Eckdaten des Bezirkes gegeben, Demographische Fakten, Kennzahlen über das Wohnen und die Flächenverteilung werden grafisch dargestellt. Des Weiteren wird auf Besonderheiten der Bezirke eingegangen und Mittels einer Karte erklärt. In einer Info Box werden Preise von Eigentum als auch Miete genau aufgelistet. Der Bericht macht es somit möglich, sich genauestens über jeden der Bezirke zu erkundigen.

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Nach der genauen Analyse der einzelnen 23 Wiener Bezirke fehlt jedoch eine klare Gegenüberstellung, auf welcher Sichtbar wird wie sehr sich die Bezirke voneinander unterscheiden beispielsweise in Mietkosten in Euro pro m2, die Wohnbevölkerung der einzelnen Bezirke, ihre Wanderungsbilanz sowie der Anteil nicht österreichischer Staatsbürger pro Bezirk.

Mietpreise in Wien €/ pro m2 

Diese Grafiken sollen einen Überblick darüber geben, in welchen Bereichen die Mietpreise der Wiener Bezirke liegen. Grafik 1 zeigt eine Aufschlüsselung nach Bezirken, hingegen richtet sich Grafik 2 danach in welchen Bereichen die Mieten am Geringsten sind. Für den 1. Wiener Innenbezirk gibt es keine Angaben. Am Billigsten sind die Mieten mit 8,40€/m2 im 11. Wiener Bezirk Simmering, am teuersten mit 11€ / m2 liegt Mariahilf an letzter Stelle. Im mittleren Bereich sind keine groben Abweichungen zu erkennen.

Wohnbevölkerung Wien gegliedert nach Bezirken

Die Grafiken sollen verdeutlichen wieviele Bewohner welcher Bezirk hat. Zuerst wird wieder in Grafik 1 ein genereller Überblick der Bezirke gegeben. In Grafik 2 wird dann aufsteigend vom bewohnungsärmsten zum belohnungsstärksten Bezirk aufgelistet. Mit 16.339 Personen ist der erste Wiener Bezirk der am wenigsten bewohnte der 23 Wiener Bezirke. Der am stärksten bewohnte Bezirk ist Favoriten mit einer Bewohnerzahl von 189.713 Personen.

Wanderungsbilanz Wien 

Die Wanderungsbilanz der Bezirke ergibt sich aus der Anzahl der Zuzüge minus der Anzahl der Wegzüge. Besonders auffallend ist zu verzeichnen dass Liesing als 23. Bezirk ein minus von 100 aufzeigt. Favoriten ist hingegen mit 2.505 auf der höchsten Position.

Anteil nicht Österreichischer Staatsbürger pro Bezirk

Der Durchschnitt der nicht österreichischen Staatsbürger in Wien liegt bei etwa 25,6%. Die Grafiken sollen aufschlüsseln in welchen Bezirken der Anteil nicht österreichischer Staatsbürger besonders hoch ist und wo er eher gering ist. Mit 24,6% liegt Liesing an erster Stelle mit dem geringsten Anteil. Der höchste Anteil liegt bei 38,5% im Bezirk Rudolfsheim Fünfhaus.

Quelle: Erster Wiener Wohnungsmarktbericht

Weihnachtsbaum in Zahlen und Fakten

Daten zum Weihnachtsbaum

http://www.sdw.de/waldwissen/weihnachtsbaum/

  • Etwa 24 bis 25 Millionen Weihnachtsbäume stehen jedes Jahr in deutschen Wohnzimmern (Quelle: BWS). Private Haushalte mit mehr als drei Personen stellen zu 80 % einen Weihnachtsbaum zu Weihnachten auf. In 1 bis 2- Personenhaushalten stehen in jedem zweiten ein Weihnachtsbaum.

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  • DieNachfrage nach kleineren Bäumen von 1,50 bis 1,75 Meter steigt.
  • Geerntetwerden die Bäume im Alter von acht bis zwölf Jahren
  • Etwa 2.000 – 4.000 Produzentensind haupt- oder nebenerwerbsmäßig mit dem Anbau und der Kulturpflege von Weihnachtsbäumen beschäftigt. Die Weihnachtsbaumproduktion sichert rund 100.000 Dauer- und 50.000 Saisonarbeitsplätze. Rechnet man mit einem Durchschnittspreis von 20 Euro pro Baum, beträgt der jährliche Umsatz der Branche fast 700 Millionen Euro (2015).
  • Die Angaben für die Anbaufläche schwanken zwischen 30.000 und 50.000 Hektar. Nordrhein-Westfalen hat mit 18.000 Hektar bundesweit die größte Anbaufläche von Weihnachtsbäumen, allein im Sauerland  12.500 ha. Zusammen mit Schelswig-Holsetin und Niedersachen werden hier etwa zwei Drittel der deutschen Bäume produziert. Kleinere Anbaugebiete gibt es auch in Bayern und Rheinland-Pfalz . Damit gehört die Region Südwestfalen zu den wichtigsten Anbaugebieten in Europa. (Quelle: Schulte, BWS, Wald und Holz NRW).
    NRW stoppt die Ausbreitung von Weihnachtsbaum-Plantagen in Wäldern. Künftig sind neue Kulturen mit mehr als zwei Hektar Fläche genehmigungspflichtig.
  • Pro Baum investiert der Produzent ca. 12 Minuten Arbeitsaufwand. Der Arbeitsaufwand für einen Hektar beträgt jährlich 80 Stunden und besteht größtenteils aus Handarbeit.
  • Die Nordmanntanne ist mit über 80 % der mit Abstand beliebteste Baum. Dann folgt die Blaufichte mit 15 %, sonstige Fichten mit 7 % und die Edeltanne/Nobilistanne mit 3 %. (Zahlen 2015).
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  • 90 % der Weihnachtsbäume stammen aus Deutschland.5 % der im letzten Jahr verkauften Bäume wurden im Rahmen der Waldbewirtschaftung direkt aus dem Wald entnommen. Die meisten Bäume aus der Waldpflege sind Fichten, Weißtannen und Kiefern. Zu oft wird auf den Weihnachtsbaumplantagen noch mit umweltschädlichen Dünge-, Unkrautvernichtungs- und Schädlingsbekämpfungsmitteln gearbeitet. Die Zahl der mit Siegeln wie PEFC oder Bioland zertifizierten PLantagen nimmt zu. Eine natürliche Unkrautbekämpfung erfolgt mit Wildkrautbürsten oder Mulcher mit Feinaustastung oder durch Schafe.
  • Auf einem Hektar Weihnachtsbaumkultur werden 145 Tonnen Kohlendioxid gebunden.
  • Das wichtigste Importlandfür Weihnachtsbäume ist Dänemark. Nach offiziellen Angaben werden jährlich vier Millionen Bäume importiert (Quelle: Schulte, Uni Göttingen). Besonders viele großen Bäume mit 4 – 4,5 Meter Höhe kommen aus Dänemark.
  • Deutschland exportiert insgesamt etwa eine Million Weihnachtsbäume, vor allem in die Schweiz, Frankreich, Österreich und Polen. (Quelle:Schulte)
  • Die Preise 2016 bleiben stabil. Ausgesucht schöne Nordmanntannen werden zwischen 18 und 23 Euro pro laufenden Meter kosten. Die Kosten für die Blaufichte liegen bei 10 bis 12 Euro und die Fichte bei 6 bis 8 Euro. (Quelle: BWS, 2016)
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Neue Statistik über illegal Eingereiste

Vom 1. Jänner bis 31. August des Jahres 2016 wurden in ganz Österreich 38.939 illegal eingereiste Personen sowie Schlepper aufgegriffen. Das geht aus einer parlamentarischen Anfragebeantwortung des Innenministeriums hervor. Die Anfrage hatte die FPÖ gestellt.

Spitzenreiter Tirol mit mehr als 8.600

Die meisten Aufgriffe gab es laut Schlepperdatenbank des Innenministeriums in Tirol (8.616). Dahinter folgen Niederösterreich (7.066), Burgenland (5.831), Wien (5.701), Salzburg (3.861), Oberösterreich (2.995), Steiermark (2.340), Kärnten (1.993) sowie Vorarlberg (536).

Aufgegliedert nach Nationalitäten kamen die meisten aufgegriffenen Personen aus Afghanistan (10.080), Syrien (3.541), Pakistan (3.121), Nigeria (2.797), Irak (2.377), Iran (2.142) und Marokko (2.031).

Kein Abgleich mit Schlepperdatenbank

Wie viele der aufgegriffenen illegalen Fremden einen Asylantrag gestellt haben, konnte das Innenministerium nicht sagen. Ein Abgleich mit der Schlepperdatenbank sei „technisch nicht möglich“, heißt es.

287 als mögliche Dschihadisten eingestuft

287 Personen gelten laut Innenministerium als mögliche Dschihadisten und stehen deshalb unter Beobachtung der Sicherheitsbehörden. 40 Prozent der potenziellen Extremisten seien asylberechtigt und als Flüchtlinge ins Land gereist.

Laut Innenministerium seien die 40 Prozent indes nicht überraschend, denn die meisten seien Tschetschenen, die in Österreich Asyl erhalten hatten und in Syrien stellvertretend gegen Russland kämpfen wollten, wie Ministeriumssprecher Heinz Grundböck im Ö1-„Mittagsjournal“ erklärte. Die zweitgrößte Gruppe sind Bosnier, die in den 1990er Jahren nach Österreich flohen und Asyl erhielten. Der Großteil der Dschihad-Reisen fand laut Innenministerium zwischen 2012 und 2014 statt, seit 2015 gehen die Zahlen zurück.

 

Originaltext: http://salzburg.orf.at/news/stories/2808832/

Süßes Österreich

Zucker – jeder mag den Geschmack, niemand die Kalorien.

Besonders in der Weihnachtszeit werden Süßspeisen immer verlockender und Keksduft liegt in der Luft. Doch wieviel Zucker wird in Österreich im Schnitt verbraucht?

Laut Statistik Austria wurden im Jahr 2014/15 rund 4,2 Mio. Tonnen Zuckerrüben produziert. Wieviel davon pro Kopf in Österreich verwertet wird und wieviel davon in Österreich bleibt bzw ins Ausland exportiert wird – diesen Fragen soll hier geantwortet werden.

Gleich vorweg, die angegebenen Mengen werden pro Wirtschaftsjahr gemessen. Heißt, nicht von 1. Jänner bis 31. Dezember, sondern, um beim Beispiel Zucker zu bleiben, von 1. Oktober bis 30. September, weshalb bei der Angabe der Jahre auch immer zwei Jahre für einen Wert angegeben werden (zb: 2014/15). Nicht für alle Produkte gilt derselbe Zeitraum für das Wirtschaftsjahr.

Doch aufgepasst! Wirtschaftsjahr ist nicht Wirtschaftsjahr!

Für den pflanzlichen Sektor (Bilanzen von Getreide, gemüse, Obst, usw) gilt im Grunde das Wirtschaftsjahr von 1. Juli bis 30. Juni. Ausnahmen sind die Weinbilanz (1. August bis 31. Juli) und die Zuckerbilanz (1. Oktober bis 30. September).

Was wird nun an Zucker in Österreich benötigt?

Hier schaukeln die Werte. 2011/12 wurde im Vergleich zu den Jahren 2012 bis 2014/15 sehr viel Zucker produziert.

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Wie viel Zucker verbraucht der Österreicher durchsnittlich pro Kopf?

Der Verbrauch an Zucker pro Österreicher hat in den letzten Jahren abgenommen. Immer mehr Menschen kaufen zuckerfreie Produkte. Sie achten auf eine gesunde Ernährung mittels zuckerarmer Speisen und Getränke. Es ist davon auszugehen, dass der Zuckerverbrauch in den nächsten jahren noch weiter abnehmen wird.

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Was bleibt denn nun von diesen Mengen Zucker in Österreich und was geht ins Ausland?

Und was importiert Österreich an Zucker beziehungsweise, von den enormen Mengen welche in Österreich produziert werden – was wird davon exportiert? Österreich kaufte im Jahr 2014/15 Zucker im Wert von 10,8 Mrd. Euro ein und exportierte Zucker im Wert von 9,9 Mrd. Euro ins Ausland. In der nächsten Grafik werden die Werte für den wahren Zucker (also ausgenommen zuckerhaltiger Lebensmittel) angegeben – also was an Tonnen von purem Zucker importiert und exportiert wird.

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Wie schaut es denn im direkten Vergleich von Import und Export im Wirtschaftsjahr 2014/15 aus?

Ein aktueller Vergleich ist anschaulicher und man kann sich die Mengenverhältnisse besser vorstellen. Das folgende Diagramm steht in Verbindung mit dem davor.

Import 2014/15: 188 Tonnen

Export 2014/15: 258 Tonnen

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Das süße Österreich ist also gar nicht mehr so süß wie vor einigen Jahren. Der Zuckerkonsum wird weniger. Der Import und Export bleibt jedoch im Großen und Ganzen in etwa gleich beziehungsweise, nimmt sogar zu. Österreich hat also mehr Zucker als es braucht. Im Supermarkt wird immer öfter nach zuckerfreien Lebensmitteln gegriffen. Zucker in der Ernährung wird auf ein Minimum beschränkt – eine gesunde Ernährung wird immer wichtiger. Aber auch mit weniger zuckerhaltigen Lebensmitteln kann Österreich doch ganz „süß“ sein 😉

Daten von Statistik Austria

 

Neue Statistik über illegal Eingereiste

2016 wurden bis 31. August in Salzburg 3.861 illegal eingereiste Personen und Schlepper aufgegriffen, teilt das Innenministerium mit. Salzburg liegt dabei hinter Tirol, Niederösterreich, Burgenland und Wien. Bundesweit waren es fast 40.000 illegal Eingereiste.

Vom 1. Jänner bis 31. August des Jahres 2016 wurden in ganz Österreich 38.939 illegal eingereiste Personen sowie Schlepper aufgegriffen. Das geht aus einer parlamentarischen Anfragebeantwortung des Innenministeriums hervor. Die Anfrage hatte die FPÖ gestellt.

Spitzenreiter Tirol mit mehr als 8.600

Die meisten Aufgriffe gab es laut Schlepperdatenbank des Innenministeriums in Tirol (8.616). Dahinter folgen Niederösterreich (7.066), Burgenland (5.831), Wien (5.701), Salzburg (3.861), Oberösterreich (2.995), Steiermark (2.340), Kärnten (1.993) sowie Vorarlberg

Aufgegliedert nach Nationalitäten kamen die meisten aufgegriffenen Personen aus Afghanistan (10.080), Syrien (3.541), Pakistan (3.121), Nigeria (2.797), Irak (2.377), Iran (2.142) und Marokko (2.031).

Kein Abgleich mit Schlepperdatenbank

Wie viele der aufgegriffenen illegalen Fremden einen Asylantrag gestellt haben, konnte das Innenministerium nicht sagen. Ein Abgleich mit der Schlepperdatenbank sei „technisch nicht möglich“, heißt es.

287 als mögliche Dschihadisten eingestuft

287 Personen gelten laut Innenministerium als mögliche Dschihadisten und stehen deshalb unter Beobachtung der Sicherheitsbehörden. 40 Prozent der potenziellen Extremisten seien asylberechtigt und als Flüchtlinge ins Land gereist.

Von den 287 Personen dürften 44 bei Kampfhandlungen in Syrien ums Leben gekommen sein, 87 Personen sind aus dem Konfliktgebiet Syrien/Irak wieder nach Österreich zurückgekehrt, 50 konnten an der Ausreise aus Österreich gehindert werden, heißt es in der Anfragebeantwortung weiter.

„40 Prozent kamen als Flüchtlinge“

Laut Innenministerium seien die 40 Prozent indes nicht überraschend, denn die meisten seien Tschetschenen, die in Österreich Asyl erhalten hatten und in Syrien stellvertretend gegen Russland kämpfen wollten, wie Ministeriumssprecher Heinz Grundböck im Ö1-„Mittagsjournal“ erklärte. Die zweitgrößte Gruppe sind Bosnier, die in den 1990er Jahren nach Österreich flohen und Asyl erhielten. Der Großteil der Dschihad-Reisen fand laut Innenministerium zwischen 2012 und 2014 statt, seit 2015 gehen die Zahlen zurück.

Link:

Apple sammelt mit iPhone 91 Prozent der weltweiten Smartphone-Gewinne ein – Samsung weit abgeschlagen

Apples iPhone ist immer noch eine Gelddruckmaschine. Aktuellen Zahlen zufolge beansprucht Apple 91 Prozent der gesamten Smartphone-Gewinne für sich – der größte Android-Hersteller nur zwei Prozent.

Apples iPhone-Gewinn lässt andere Hersteller alt aussehen

Mit dem Absatz von Smartphones haben Hersteller im dritten Quartal 2016 weltweit einen Gewinn von 9,4 Milliarden US-Dollar erwirtschaften können. Den Löwenanteil konnte Apple für sich beanspruchen: Sage und schreibe 91 Prozent beziehungsweise 8,5 Milliarden US-Dollar entfallen auf den iPhone-Hersteller mit Hauptsitz in Cupertino. Den kümmerlichen Rest teilen sich die übrigen Hersteller, die überwiegend Android-Geräte produzieren.

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Kurioserweise belegt den zweiten Platz der Smartphone-Unternehmen mit größtem Gewinn nicht der Branchenprimus Samsung, sondern der weltweit drittgrößte Smartphone-Hersteller Huawei mit einem Profit-Anteil von 2,4 Prozent und einem operativen Gewinn von 200 Millionen US-Dollar. Auf Platz drei und vier schaffen es die chinesischen Größen Vivo und Oppo mit jeweils etwa 2,2 Prozent. Alle anderen Hersteller – dazu gehören auch Samsung, Sony und Lenovo – bringen es zusammen lediglich auf 2,2 Prozent beziehungsweise einen Gewinn von 200 Millionen US-Dollar. Dass Samsung auf den letzten Rängen zu finden ist, wird sicherlich mit dem Note-7-Dilemma zu tun haben.

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„Die Fähigkeit Apples, Verkaufspreise zu maximieren und Produktionskosten zu minimieren, ist absolut beeindruckend. Das iPhone generiert weiterhin monstermäßige Profite“, schreibt Linda Sui, Director bei Strategy Analytics, in der Ankündigung der Zahlen zum dritten Quartal. „Huawei, Vivo und OPPO gehören ebenso zu den profitabelsten Smartphone-Herstellern, aber sie liegen immer noch meilenweit hinter Apple.“

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Huawei konnte sich Platz zwei durch eine effiziente Lieferkette, schlanke Produktion und effektives Marketing erkämpfen, die zu einer robusten Profitabilität führten, so Strategy Analytics. Vivo und Oppo profitierten den Marktfoschern zufolge von stark wachsenden Verkaufszahlen in Asien. Huawei dürfte seine solide Positionierung sehr gut in den Plan passen, schließlich will sich das Unternehmen bis 2018 zum zweitgrößten Smartphonehesteller weltweit hocharbeiten.

Laut Neil Mawston, Executive Director Wireless Device Strategies (WDS) bei Strategy Analytics, wird Apple trotz sinkender Verkaufszahlen auch 2017 weiterhin der profitabelste Smartphone-Hersteller bleiben. Denn Apple habe loyale Anhänger, die dazu bereit sind, hohe Summen für neue iPhones auszugeben – das werde auch künftig Apples Profite auf hohem Niveau halten. Im nächsten Jahr feiert Apple den zehnten Geburtstag des iPhones – Mawston spekuliert, dass Fans dann erst recht gewillt sind, das neueste Modell zu kaufen – egal welche Premium-Preise möglicherweise verlangt werden.

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Das Galaxy Note 7 hat Samsung im dritten Quartal im Smartphonegeschäft zurückgeworfen – vor allem in den USA. (Bild: Photomans / Shutterstock.com)

Mawston ergänzt: „Der Android-Smartphone-Markt ist überlaufen. Daher ist es nicht einfach im unteren Sektor Gewinne zu generieren, da Unternehmen sich einen regelrechten Preiskampf liefern. Die großen Gewinne im Android-Sektor lassen sich im High-End-Bereich machen. Dort dominiert immer noch Samsung, das im Laufe der ersten Hälfte 2017 wieder zu alter Stärke finden dürfte.“ Das Samsung Galaxy S8 muss nur ein Erfolg werden.

 

 

AHS-Maturanten studieren lieber an einer Universität

Abgänger von Gymnasien entscheiden sich eher für ein Studium an der Uni, mit einem berufsbildenden Abschluss wird häufiger an einer Fachhochschule studiert.

Wien – AHS-Maturanten inskribieren eher an einer Universität, während Absolventen von Berufsbildenden Höheren Schulen (BHS) vermehrt an Fachhochschulen (FH) studieren. Dieser Trend zeigt sich auch bei den Studienabschlüssen: Während 47 Prozent der Uni-Absolventen über die AHS an die Hochschule kamen, sind es an den FH nur 31 Prozent. Umgekehrt sind nur 26 Prozent der Uni-Absolventen BHS-Maturanten, dafür gleich 45 Prozent der FH-Absolventen.

Insgesamt schlossen laut statistischen Daten des Wissenschaftsministeriums im Studienjahr 2014/15 knapp 24.000 Personen ein Studium an einer Universität ab, an den FH waren es knapp 8.400 (jeweils Erstabschlüsse, Anm.). Deren bisherige Bildungsbiografien unterscheiden sich deutlich voneinander.

Weitere Unterschiede

So ziehen die Unis etwa wesentlich stärker Studierende aus dem Ausland an. An den Unis wiesen 20 Prozent der Absolventen eine ausländische Hochschulreife vor, also vor allem eine ausländische Matura. An den FH waren es nur acht Prozent.

Auch bei den atypischen Studienberechtigungen sieht man leichte Differenzen: An FH ist der Prozentsatz jener Absolventen höher, die es erst über Umwege an die Uni geschafft haben: Immerhin neun Prozent der Studienabschlüsse entfallen dort auf Personen, die über Externistenmatura, Studienberechtigungs- oder Berufsreifeprüfung bzw. eine postsekundäre Bildungseinrichtung (z.B. Kolleg, Akademie) an die Hochschule kamen.

An den Unis sind es nur fünf Prozent. Die Unterschiede liegen vor allem am weitaus stärkeren Zugang über die Berufsreifeprüfung – über diese schafften es sogar in absoluten Zahlen mehr Absolventen an „ihre“ FH (532) als an „ihre“ Uni (497).

Originalartikel: http://derstandard.at/2000046612246/AHS-Maturanten-studieren-lieber-an-die-Uni